BRZ- Ausbildung
Träger» Bildungszentrum für Land- und Hauswirtschaft Bad Dürrenberg e. V.
Einrichtung» Berufliches Rehabilitationszentrum Bad Dürrenberg
Bereich» Ausbildung
Ansprechpartner» Frau Camnitius / Telefon: 03462 80293 / Durchwahl: 03462 54133-22
Objekte» 06231 Bad Dürrenberg, Oebleser Straße 5d / Telefon: 03462 80 293
» 06231 Bad Dürrenberg, Am Weinberg 6 / Telefon: 03462 51 01 56
» 06667 Langendorf Fröbelstraße 8 / Telefon: 03443 20 53 66
Kapazität» 260 Ausbildungsplätze
Wer kann im Beruflichen Rehabilitationszentrum ausgebildet werden?
Das Berufliche Rehabilitationszentrum bildet behinderte und von Behinderung bedrohte junge Menschen in einer Erstausbildung aus.
Es handelt sich um Jugendliche und junge Erwachsene, die besondere Hilfe zur Beruflichen und Sozialen Eingliederung benötigen.
Die Mädchen und Jungen haben überwiegend eine Lernbehinderung und / oder körperliche Beeinträchtigungen.
Wer finanziert die Ausbildung?
Kostenträger: Agentur für Arbeit / Berufsgenossenschaften / Rentenversicherungsträger
Welcher Personenkreis wird gefördert?
Die Förderung durch die Agentur für Arbeit Merseburg findet auf den geltenden, gesetzlichen
Rechtsgrundlagen des SGB III nach den §§ 19, 63 sowie weiteren Paragraphen ab § 97 ff SGB III
sowie §§ 30; 40; 44; 53; 54 SGB IX
statt.
Wo melde ich mich an?
Wenn Sie Interesse an einer rehabilitativen Ausbildung haben, dann wenden Sie sich bitte an die
Agentur für Arbeit.
Ausbildungsmöglichkeiten im BLH (gesamt 260 Plätze)
 
Berufsfeld Berufe Dauer/Monate zuständige Stelle
Ernährung und Hauswirtschaft · Hauswirtschafter/-in § 4 BBiG 36 Landesamt für Landwirtschaft und Gartenbau
· Helfer/-in in der Hauswirtschaft § 66 BBiG 36 Landesamt für Landwirtschaft und Gartenbau
· Beikoch/-köchin § 66 BBiG 24 IHK
· Koch/-in § 4 BBiG 36 IHK
· Bäckerfachwerker/-in § 66 BBiG 36 HWK
· Fachkraft im Gastgewerbe § 4 BBiG 24 IHK
· Restaurantfachmann/-frau §4 BBiG 36 IHK
Metalltechnik · Metallbearbeiter/-in § 66 BBiG oder § 42 m HwO 36 IHK
· Teilezurichter/-in § 4 BBiG 24 IHK
· Fahrradmonteur/-in § 4 BBiG 24 HWK
Bautechnik · Baufacharbeiter/-in § 66 BBiG oder § 42 m HwO 36 HWK
· Hochbaufacharbeiter/-in Mauerarbeiten § 4 BBiG 24 IHK
· Maurer/-in § 4 BBiG 36 IHK
· Ausbaufacharbeiter/-in Zimmerarbeiten § 4 BBiG 24 IHK
Holztechnik · Holzbearbeiter/-in § 66 BBiG und § 42 m HwO 36 HWK
· Zimmerer/-in § 4 BBiG 36 HWK
· Tischler/-in § 4 BBiG 36 HWK
Farbtechnik und Raumgestaltung · Bauten und Objektbeschichter/-in § 4 BBiG 24 HWK
· Maler/-in und Lackierer/-in § 4 BBiG 36 HWK
· Bau und Metallmaler/-in § 66 BBiG und § 42 m HwO BBiG 36 HWK
Agrarwirtschaft · Gärtner/-in Zierpflanzenbau § 4 BBiG 36 Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau
· Gärtner/-in Garten und Landschaftsbau § 4 BBiG 36 Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau
· Gärtner/-in Friedhofsgartenbau § 4 BBiG 36 Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau
· Werker/-in Gartenbau Zierpflanzenbau § 66 BBiG 36 Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau
· Florist/-in § 4 BBiG 36 IHK
Wirtschaft und Verwaltung · Bürokraft § 66 BBiG 36 HWK
· Kaufmann/-frau für Bürokommunikation § 4 BBiG 36 IHK
· Bürokaufmann/-frau § 4 BBiG 36 IHK
Drucktechnik · Mediengestalter/-in für Digital und Printmedien Fachrichtung Mediendesign / Operator § 4 BBiG 36 IHK
Textiltechnik und Bekleidung · Änderungsschneider/-in § 4 BBiG 24 HWK
sonstige Berufe, die keinem Berufsfeld zugeordnet sind · Fachlagerist/-in § 4 BBiG 24 IHK
· Gebäudereiniger/-in § 4 BBiG 36 HWK
· Gebäudereinigerwerker/-in § 66 BBiG 36 HWK
Bei Bedarf können Internatsplätze angeboten werden!
Es ist möglich, den Jugendlichen bei entsprechender Leistungsentwicklung einen
Durchstieg von einem Ausbildungsberufen § 66 BBiG, § 42 m HwO in einen
Ausbildungsberufen nach § 4 BBiG im vollen Ausbildungsspektrum anzubieten.
Wo findet die Beschulung statt?
Die Berufsausbildung erfolgt im dualen System. Soweit wie möglich werden die Auszubildenden an
den regionalen berufsbildenden Schulen unterrichtet.
Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen unseren Stützlehrern, Ausbildern, Sozialpädagogen
und den Lehrern der Schulen, um eine enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis zu
gewährleisten, um das in der Schule erworbene Wissen in der Ausbildung, im Stützunterricht, im
Internat und in der Freizeit zu vertiefen. Stoffverteilungspläne der BbS werden mit den betrieblichen
Ausbildungsplänen abgestimmt.
Welche Qualitätsmerkmale garantieren eine erfolgreiche Ausbildung?
Unser Bildungsangebot entspricht den unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten behinderter
Menschen und wird dem Wandel auf dem Arbeitsmarkt gerecht.

» Behinderungsgerechte, moderne Ausstattung der Werkstätten und Ausbildungsräume
» Zielgruppenspezifischer Einsatz von Lernmittel
» Praxisnahe berufstypische Ausbildung, Unterstützung durch geeignete Betriebe für Praktika
» Methodisch – didaktische Gestaltung der Ausbildungspläne entsprechend der individuellen Probleme unserer Auszubildenden
» Zielgerechte Hilfe und Unterstützung in der Einstiegsphase, Vorbereitung und Durchführung von Praktika, bei der modularen Ausbildung, bei der Vorbereitung der Zwischen- und Abschlussprüfung sowie beim Übergang in die Beschäftigung
» Fachspezifischer Stützunterricht hilft, gezielt Wissenslücken zu schließen, fachliche Kenntnisse und Allgemeinwissen zu festigen
» Individuelle Förderung auf allen Gebieten erfolgt auf der Grundlage von regelmäßigen Beurteilungen der individuellen Lernfortschritte und Entwicklungsprozesse im Förderplan und den Entwicklungsberichten jedes Auszubildenden
» Bestmögliche Qualifizierung jedes Auszubildenden durch die Möglichkeit der Erlangung von Zusatzqualifikationen in Form von Zertifikaten
» Sonderpädagogisch geschultes Fachpersonal (Stützlehrer, Ausbilder, Sozialpädagoge und Erzieher) begleiten jede Ausbildungsgruppe
» Sozialpädagogische Begleitung und individuelle Unterstützung bei Besuch von Ämtern, Beratungsstellen usw.

Welche besonderen Hilfen werden angeboten?
» Fachdienste
(Psychologische- und medizinische Betreuung der Jugendlichen in der Ausbildung)
» Unterstützung bei der Integration in versicherungspflichtige Beschäftigungsverhälnisse
Welche Kooperationspartner arbeiten mit dem BRZ eng zusammen?
» Das Ausbildungspersonal arbeitet in den Prüfungsausschüssen, in den Kammern und dem Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung aktiv mit
» Die Stützlehrer halten engen Kontakt zu den Lehrern der Berufsbildenden Schulen
» Zusammenarbeit mit 40 erfahrenen Praktikumsbetrieben in der Region
» Regelmäßige Abstimmung mit den Mitarbeitern im Reha-Team der zuständigen Agentur für Arbeit Merseburg und anderen Kostenträgern